Gute Aussichten trotz Corona-Krise

Die Corona-Krise hat das wirtschaftliche Leben in Deutschland wochenlang lahmgelegt. Auch die Immobilienmärkte konnten sich dem Stillstand nicht entziehen.

Aktuelle Studien der ‘Commerzbank’ geben Hoffnung: Der gesamte Markt dürfte sich rasch wieder erholen.

Vorübergehend werden die Immobilienpreise in Deutschland stagnieren, urteilen die Analysten in einer Studie. In Großstädten könnten die Preise sogar leicht fallen. Diese Effekte dürften aber wohl nur kurz anhalten.

Bereits ab 2021 werden die Preise wieder zulegen, heißt es in der Analyse. Zur Begründung dieser klaren Aussage wurde dargelegt, dass die wichtigsten Treiber des Immobilienbooms der vergangenen Jahre weiter gegeben sind. Auch für die Arbeitnehmer hat die Studie eine tröstende Botschaft: Die unvermeidlichen Gehaltseinbußen wegen der Coronakrise werden wohl kleiner ausfallen, als dies manch einer angesichts des sich abzeichnenden Einbruchs des Bruttoininlandsproduktes befürchtet.

Die Analysten berufen sich bei diesen Aussagen auf auf die Erfahrungen aus der Finanzkrise in den Jahren 2008 und 2009.

Wenngleich die Autoren einräumen, dass die Coronakrise die Wirtschaft stärker belastet als die Bankenkrise 2008, bleiben sie optimistisch und erklären: “Nach einer weitgehenden wirtschaftlichen Lockerung dürften die Einkommensverluste nach drei oder vier Quartalen nach dem Beginn der Krise nicht viel größer sein als während der Finanzkrise”.

Das Instrument der Kurzarbeit wird Massenentlassungen verhindern, zudem haben die Arbeitgeber wegen des Fachkräftemangels ein hohes Interesse daran, ihre Fachkräfte zu halten.

Mit Blick auf die fortschreitenden Lockerungen zeichnet sich eine schnelle Erholung der Wirtschaft ab.

Die aufgeführten Gründe lassen es als wahrscheinlich erscheinen, dass die Häuserpreise in Deutschland weitgehend stabil bleiben, heißt es zusammenfassend.

Den durch die Coronakrise ausgelösten Preisdruck wollen die Analysten nicht überbewerten und verweisen darauf, dass der Preisanstieg der Großstadt-Immobilien bereits 2019 nachgelassen habe. Erstmals seit langem blieben die Steigerungsraten hinter dem bundesdeutschen Durchschnitt zurück.

Weiterhin wird die lockere Geldpolitik der EZB die Immobilienpreise stärken und dafür sorgen, dass die Investitionen in Immobilien zusehends attraktiv werden.

Hinzu kommen die aktuell sehr niedrigen Bauzinsen.

Ein Hauskauf ist derzeit so günstig wie nie zuvor in der Vergangenheit. Dies werde sich mittelfristig nicht ändern, lautet es zusammenfassend